Den richtigen Zuchtpartner für Ihre Hündin wählen
Titel sind schön, sagen aber nicht alles. Diese sieben Fragen sollten Sie vor der Entscheidung stellen.

Der häufigste Fehler in der Zucht ist, einen Rüden nach seiner Titelliste auszuwählen statt danach, was die Hündin tatsächlich braucht. Ein auf dem Papier außergewöhnlicher Rüde kann für genau Ihre Hündin die völlig falsche Ergänzung sein.
Bei der eigenen Hündin anfangen
Notieren Sie ihre drei stärksten und drei schwächsten Eigenschaften — anatomisch, im Wesen und gesundheitlich. Diese Liste soll die Suche bestimmen, nicht die Anzahl der Titel des Rüden.
Sieben Fragen
Erstens: Welche Gesundheitstests liegen vor und wie alt sind die Atteste? Zweitens: Wie sehen seine Nachkommen aus — gibt es Würfe zu besichtigen? Drittens: Wie verhält er sich im Alltag, nicht nur auf dem Platz? Viertens: Wie hoch ist der Inzuchtkoeffizient der Kombination? Fünftens: Wie viele Würfe hat er bereits, und wie verbreitet ist er in der Rasse? Sechstens: Ergänzt er die Schwächen meiner Hündin oder verstärkt er sie? Siebtens: Wie lauten die Bedingungen, und sind sie schriftlich?
Hinfahren und ansehen
Fotos lügen, nicht immer absichtlich. Wenn möglich: Fahren Sie hin und treffen Sie den Rüden. Sehen Sie, wie er begrüßt, wie er sich bewegt, wie er mit seinem Besitzer ist. Zehn Minuten vor Ort sagen mehr als fünfzig Bilder.
Die Vereinbarung schriftlich festhalten
Deckgebühr, Nachdecken, falls die Hündin nicht trächtig wird, Welpe statt Gebühr — all das sollte vor dem Deckakt schriftlich festgehalten werden. Das schützt beide Seiten und macht den Rest einfacher.
Kurz gesagt
Bei der Hündin anfangen, die Fragen stellen, den Hund ansehen und die Bedingungen aufschreiben. In ProBreed finden Sie die Rüden, die Titel und den Gesundheitsstatus — den Rest vereinbaren Sie direkt miteinander.





